Das Altersguthaben

Altersleistungen und Fälligkeit

Die Altersleistungen der IntegralStiftung werden in der Regel mit Erreichen des ordentlichen Rücktrittalters fällig. Diese Gelder sind von der pensionierten Person entweder als Kapital oder als Kapital und Rente entgegenzunehmen. Denn man kann diese Gelder nicht als private verzinsliche Vermögensanlage bei der IntegralStiftung belassen, und zwar aus steuerrechtlichen Gründen.

Mehr oder weniger Altersguthaben

Ihrem Altersguthaben u.a. gutgeschrieben werden die überwiesene Freizügigkeitsleistung, die Altersgutschriften gemäss Vorsorgeplan, die Rückzahlung von Vorbezügen, die persönliche Einzahlung zum «freiwilligen Einkauf», die Einkäufe in versicherte Leistungen nach einer Scheidung oder Auflösung einer eingetragenen Partnerschaft, usw. Ebenfalls gutgeschrieben werden allfällige Zinsen.

Vermindert wird das Alterssparkapital, falls man Vorbezüge für die Wohneigentumsförderung tätigt. Auch eine Leistungsminderung bringen Auszahlungen mit sich, die auf eine Scheidung oder auf eine Auflösung einer eingetragenen Partnerschaft folgen.

Eine allfällige Beitragslücke

Eine Beitragslücke bei Ihrem Vorsorgekonto entsteht in der Regel durch Lohnerhöhungen. Eine Beitragslücke entsteht auch nach einer Ehescheidung oder einer Auflösung der eingetragenen Partnerschaft, weil das Altersguthaben als Folge des Gerichtsurteils unter den Ex-Partnern geteilt wird.

Weitere Gründe für Beitragslücken können sein: der Zuzug in die Schweiz oder die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nach dem 25. Altersjahr, die Erhöhung der Altersgutschriften, die Erwerbsunterbrüche z.B. infolge Arbeitslosigkeit, Auslandaufenthalt, Studium, Auszeit, Mutterschaft, etc.

Freiwilliger Einkauf

Der «freiwillige Einkauf» in die Pensionskasse kann eine persönliche Massnahme sein, wenn Sie Ihr Altersguthaben erhöhen und Steuern sparen wollen. Eine solche private Leistung kann man als Beitrag an die 2. Säule deklarieren und damit eine Steuereinsparung erreichen. Wichtig ist: Man finanziert den «freiwilligen Einkauf» in die Pensionskasse vollumfänglich aus dem eigenen Vermögen.

Man sollte sich bewusst sein, dass der «freiwillige Einkauf» eine langfristige Bindung von Kapital mit sich bringt. Es ist von Gesetzes wegen in der Regel ausgeschlossen, einmal einbezahlte Gelder aus der Pensionskasse zurückzuziehen, auch wenn man diese Gelder plötzlich anderweitig dringend benötigt. Das ist einer der Unterschiede zwischen dem Vorsorgekonto bei der Pensionskasse und einem Bankkonto, von dem man seine Gelder je nach Bedarf wieder abheben kann.

Einkäufe, um das Splitting des Altersguthabens nach einer Ehescheidung wettzumachen, sind grundsätzlich von den Einkaufsbeschränkungen ausgenommen.

Einkauf und BVG-Bestimmungen

Das BVG nennt für den «freiwilligen Einkauf» drei Voraussetzungen, nämlich:

  • Sie sind erwerbstätig und vom Arbeitgeber bei der Pensionskasse angemeldet;
  • das Reglement bzw. der Vorsorgeplan der Pensionskasse sieht den Einkauf vor (bei der IntegralStiftung: ja);
  • es besteht eine Beitragslücke, derzufolge sich die Vorsorgeleistungen vermindern.


Als Beschränkungen für einen «freiwilligen Einkauf» nennt das BVG diese Kriterien:

  • Ihre Guthaben auf allfälligen Freizügigkeitskonti oder -policen sind vom maximalen Einkaufsbetrag abzuziehen;
  • Ihr Vorbezug für Wohneigentum muss vor allfälligen Einkäufen vollständig zurückbezahlt sein;
  • als aus dem Ausland zugezogene Person, falls Sie noch nie einer Pensionskasse in der Schweiz angehört haben, dürfen Sie sich in den ersten fünf Jahren mit maximal 20% der versicherten Lohnes einkaufen.

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